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Adventskalender - es ist bald wieder so weit!

Adventskalender - es ist bald wieder so weit!

Bald ist es wieder soweit, ihr steht wie jedes Jahr im Supermarkt und ihr überlegt euch, welcher Adventskalender dieses Jahr eure Wand schmücken soll.

Wisst ihr aber woher der Adventskalender kommt? Wer hat ihn überhaupt erfunden? Und seit wann ist er ein typischer Weihnachtsbrauch und wann gab es den Adventskalender in der jetzigen Form zum ersten Mal? Alles Fragen mit dessen Antworten ihr auf der nächsten Weihnachtsparty glänzen könnt ;)

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Ursprung

Der Adventskalender gehört erst seit dem 19. Jahrhundert zum christlichen Brauchtum und kommt ursprünglich aus der lutherischen Gegend Deutschlands. Von Anfang an war es eine Form der Zählhilfe. Kinder konnten schon damals nicht mit dem abstrakten Konstrukt der Zeit umgehen und haben rumgequengelt, wann denn endlich Weihnachten sei. Mit einem Adventskalender bekamen sie ein Zeitverständnis und man beschäftigte sie gewissermaßen. Um das zu erreichen gab es verschiedene Varianten: Eine Methode war es vom 1. Dezember bis zum 24. Dezember jeden Tag ein Bild an die Wand zu hängen. Oder die Eltern bereiteten 24 Kreidestriche vor, von denen die Kinder jeden Tag einen wegwischen durften. Ein verstärkt im katholischen Raum praktizierter Gebrauch war es, jeden Tag einen Strohhalm in die Krippe zu legen. Der Gedanke dahinter: Das Jesuskind soll bei seiner Geburt so warm und gemütlich im Heuhaufen liegen wie möglich. Was auffällt ist, dass sich die genannten Adventskalender noch gar nicht mit der heutigen Form des Kalenders ähneln. Bei keinem gab es eine Tür, oder es war irgendetwas Essbares versteckt. Bis der erste Adventskalender mit Schokoladenfüllung in Handel kam, sollten noch viele Weihnachten und verschiedene Adventskalenderideen ins Land ziehen.

Gerhard Langs "Erfindung"

Im Jahr 1903 entwarf der Münchener Verleger Gerhard Lang wahrscheinlich den ersten gedruckten Adventskalender, der Kalender hieß „Im Lande des Christkinds“ und war eine Art Bastelkalender. Es gab zwei Bögen, einer hatte 24 Bilder und der andere hatte 24 freie Felder, welche mit einem Gedicht beschriftet waren. Jeden Tag durfte man ein Bild ausschneiden, das Gedicht vorlesen und dann auf das passende Feld kleben. Die Idee dazu kam Lang anscheinend, als er sich daran erinnerte als 4- jähriges Kind von seiner Mutter einen Karton mit 24 angenähten Gebäckstücken bekommen zu haben, von welchen er bis Heilig Abend jeden Tag nur eines essen durfte.

Mit Gerhard Langs „Erfindung“ schien die Zeit für den kommerziellen Adventskalender gekommen zu sein. Sein Bastelkalender verkaufte sich so gut, dass er in verschiedenen Arten und Preisklassen angeboten wurde. Zum Beispiel gab es „Im Lande des Christkinds“ nicht nur in der Variante zum Ausschneiden, sondern auch zum Abreißen.

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Gerhard Langs erster gedruckter Adventskalender: „Im Lande des Christkinds“

Den ersten Adventskalender mit der heute bekannten Tür zum Aufmachen produzierte Lang, mittlerweile Teilhaber von Reichhold&Lang, erst etwa 1920. Da diese Variante billiger zu produzieren war, verdrängte der Türchenkalender immer mehr den Abreiß- oder den Abschneidekalender.

Ausbreitung des Kalenders nach dem 2. Weltkrieg

Nach einer kurzen Unterbrechung in Nazideutschland, als der Adventskalender von den Nationalsozialisten für Propagandazwecke verwendet wurde, erlebte der Kalender einen Wiederaufschwung. Lang entwickelte nun auch Bögen mit Türchen zum Aufmachen und nun fanden die Käufer auch teilweise Schokolade dahinter. Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den 1950er Jahren wurde der Adventskalender billiger und für jeden erschwinglich und ist heute nicht mehr aus der Adventszeit wegzudenken.

In Deutschland werden jährlich bis zu 50 Millionen Adventskalender verkauft. Dabei ist der mit Schokoladefüllung wohl noch am beliebtesten.

Falls ihr also denkt ihr werdet mit der Adventskalenderauswahl im Supermarkt nicht glücklich, dann schaut euch doch mal den MyCouchbox-Adventskalender an. Wir haben nicht nur Schokolade hinter unseren Türchen versteckt, sondern eine bunte Mischung an vielen unterschiedlichen Knabbereien. Was da alles zu finden ist natürlich eine Überraschung und werdet ihr dann nach und nach erfahren ;)

Und wenn ihr den Kalender vor dem 30.09. bestellt, bekommt ihr ihn für 34,49€ anstatt 39,49€. Also nicht lange überlegen, sondern schlagt zu! Das neu erhaltene Adventskalenderwissen kombiniert mit dem MyCouchbox-Adventskalender und ihr seid der Mittelpunkt jeder Weihnachtsparty ;))

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